Archivmeldung

Westfälische Friedenshilfe für Kinder - Start der Spendeninitiative für Unternehmen aus dem Raum Münster und Osnabrück

Mit einem Festakt im Osnabrücker Felix-Nussbaum-Haus wurde die »Westfälische Friedenshilfe für Kinder« ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Spendeninitiative der Kinderrechtsorganisation terre des hommes. Zu den Initiatoren gehört auch die Wurst- und Schinkenmanufaktur Bedford mit Sitz in Osnabrück, die die Arbeit von terre des hommes schon seit vielen Jahren unterstützt. Ziel der »Westfälischen Friedenshilfe für Kinder« ist der Aufbau eines Netzwerks von Unternehmen und Privatleuten aus der Region, die sich gemeinsam für Friedensprojekte von terre des hommes engagieren. »Wir befinden uns in einer Zeit weltpolitischer Instabilität. Es braucht einen Zusammenhalt von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Gemeinsam müssen wir handeln, um den Herausforderungen unserer Zeit entgegenzutreten und Kindern und deren Familien zu helfen«, so Joshua Hofert, Vorstand von terre des hommes, bei seiner Begrüßung.

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius nahm sich trotz des derzeitigen Wahlkampfs die Zeit, an der Veranstaltung teilzunehmen. Seine engagierte Rede stand unter dem Titel „Frieden und Verantwortung“. Pistorius, selbst ehemaliger Oberbürgermeister von Osnabrück, betonte die hohe Bedeutung der Arbeit von terre des hommes für Kinder in Kriegs- und Krisensituationen. Eine Kultur des Friedens müsse in kleinen Schritten immer neu erarbeitet werden, um für Kinder die Perspektive eines friedlichen Miteinanders zu schaffen. „Dafür steht die weltweite Projektarbeit von terre des hommes beispielhaft – und ich wünsche der Westfälischen Friedenshilfe für Kinder viel Unterstützung, die gerade in der jetzigen Zeit so wichtig ist“, so der Minister.

Gefördert werden mit der Initiative Hilfsprojekte für Kinder in Krisenregionen weltweit und für Kinder in der Region Münster und Osnabrück, die die schrecklichen Folgen von Krieg und Zerstörung erleben mussten. Schirmherrin der Initiative ist Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, die auch mit einem Grußwort an der Auftaktveranstaltung teilnahm: »Als Stadt des Westfälischen Friedens sehen wir uns in einer besonderen Weise gefordert, den Frieden innerhalb unserer Stadtgesellschaft, aber auch außerhalb zu fördern. Und so möchte ich sie herzlich bitten: Unterstützen Sie trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieser schwierigen Zeiten, die auch immer Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche haben, die ‚Westfälische Friedenshilfe für Kinder‘«.

Zu den »Partnern der ersten Stunde« der Spendeninitiative gehören neben der Wurst- und Schinkenmanufaktur Bedford auch der VfL Osnabrück und die Tapetenfabrik Gebr. Rasch aus Bramsche. Bedford hat mit dem „Westfälischen Friedensschinken« bereits ein Beispiel gegeben: Aus dem Verkauf dieses Produkts geht seit fast 20 Jahren jeweils ein Euro in die Projektarbeit von terre des hommes. Deutlich mehr als 1,1 Millionen Euro sind so bisher zusammengekommen. »Ich habe selbst unsere Projekte in Angola und Myanmar besuchen können und war begeistert von der Arbeit, die terre des hommes und seine Partnerorganisationen dort leisten“, so Firmenchef Bert Mutsaers. »Darum hoffe ich, dass dieses Beispiel Schule macht und viele andere Unternehmen die Idee der Westfälischen Friedenshilfe für Kinder aufgreifen.«

Der Geschäftsführer des VfL Osnabrück, Dr. Michael Welling, kündigte an, einen »Friedensschal« in den Vereinsfarben aufzulegen, aus dessen Erlös die Arbeit von terre des hommes gefördert wird. Michael Schlingmann, Geschäftsführer der Tapetenfabrik Gebr. Rasch, kündigte ebenfalls an, ein solches »Friedensprodukt« anzubieten.

Für Fragen interessierter Unternehmen steht das Team bei terre des hommes zur Verfügung – erreichbar unter friedenshilfenoSpam@tdhnoSpam.de.

Archivmeldung: Diese Meldung wurde aus Recherchegründen archiviert. Bitte beachten Sie, dass in diesem Text aufgeführte Geschehnisse, Ankündigungen, Termine aber auch Tätigkeiten von hier genannten Personen möglicherweise keine Gültigkeit mehr haben. Wir schließen jede Haftung für Missverständnisse oder Fehlinterpretationen aus.