Es gibt kein wichtigeres Thema als den Frieden - Treffen der Religionsgemeinschaften aus Osnabrück und Münster

Pax optima rerum - der Frieden ist das Wichtigste: Zum sechsten Mal trafen sich Religionsgemeinschaften aus den Friedensstädten Münster und Osnabrück, um ein gemeinsames Zeichen für Toleranz, Solidarität und Frieden zu setzen. Im Osnabrücker Friedenssaal entzündeten sie Kerzen.

Das Treffen findet jedes Jahr abwechselnd in den Rathäusern Osnabrücks und Münster statt. An dem Treffen nahmen neben Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe Vertreterinnen und Vertreter von Religionsgemeinschaften und Konfessionen aus beiden Städten teil.

Oberbürgermeisterin Pötter sagte: „Es gibt kein wichtigeres Thema als den Frieden.“ Das Zusammenkommen sei ein kraftvolles Signal, das die Religionsgemeinschaften der beiden Friedensstädte nun wiederholt setzten. „Es wird sicher seine Wirkung auch über diesen Abend hinaus entfalten und einen Beitrag für den Zusammenhalt der Menschen in unseren Städten und somit auch für den inneren Frieden und die gesellschaftliche Solidarität leisten.“

Lewe hob den „Spirit“ der Friedenssäle hervor und betonte angesichts der zahlreichen Krisen in der Welt: „Wir kommen zusammen, weil wir hoffnungsvolle Menschen sind.“  Dr. Yasemin El-Menouar von der Bertelsmann-Stiftung, Fachfrau für die Themenbereiche „Religion, Werte und Gesellschaft“ sowie „Demokratie und Zusammenhalt“ erläuterte in ihrem Vortrag, dass der Bedarf an Religion zunehme, obwohl das Wissen darüber eher abnehme. Gleichzeitig brächten Menschen als allen Teilen der Welt ihren Glauben nach Deutschland mit. Die Herausforderung bestehe also darin, den Dialog anzunehmen, auch wenn er nicht einfach sei. „Friedensstiftende Potenziale sind nicht selbstverständlich, sie müssen gepflegt werden.“