1998: Staatsoberhäupter waren zum Jubiläum 350 Jahre Westfälischer Friede zu Gast im Rathaus

Das Jahr 1998 war außergewöhnlich und reich an Höhepunkten. Besonders in Erinnerung blieb der 25. Oktober, als ein roter Teppich Rathaus und Marienkirche verband. Zum Jubiläum 350 Jahre Westfälischer Friede kamen 20 europäische Monarchen und Staatspräsidenten nach Osnabrück und Münster. Es waren alle Staatoberhäupter aus den Gebieten eingeladen, in denen der 30-jährige Krieg stattfand. 

Zu Gast waren vier Könige, fünf Königinnen, zwei Fürsten und acht Präsidenten. Damit war es das bis heute „größte protokollarische Ereignis der Bundesrepublik“. Die Objektive der Fotografen richteten sich vor allem auf Königin Silvia von Schweden, Königin Beatrix aus den Niederlanden, Königin Margrethe aus Dänemark und auf König Juan Carlos aus Spanien, der verspätet zum Empfang erschien. Fünf Stunden schaute die Welt auf Osnabrück, anschließend fuhren die Gäste mit Bussen weiter nach Münster.  

Das Jubiläumsjahr begann eigentlich schon im Ende 1997: Königin Silvia von Schweden eröffnete die am 23. November 1997 die Ausstellung „Christina, Königin von Schweden“ im Kulturgeschichtliche Museum. 

Im Juli trug sich der Dalai Lama ins Goldene Buch der Stadt ein. Er eröffnete die „Konferenz für Frieden und Menschenrechte“.

1998 fand am 16. Juli noch eine weitere Eröffnung statt: Das Felix-Nussbaum-Haus bewahrt seit diesem Jahr die Erinnerung an den in Ausschwitz ermordeten Maler aus Osnabrück. Zugleich bot das von Daniel Libeskind entworfene Haus Platz für die große Europaratsausstellung zum Westfälischen Frieden. 

Am 22. Juni hätte Erich-Maria-Remarque, der weltberühmte Autor aus Osnabrück („Im Westen nichts Neues“) seinen 100. Geburtstag gefeiert. Remarque-Zentrum, Remarque-Archiv und Remarque-Gesellschaft organisierten zusammen mit der Stadt eine Reihe hochkarätiger Veranstaltungen. 

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